Montagehinweise


für Fensterbänke

Zur Ausschließung eventueller Bauschäden sind die Montagehinweise vom Verarbeiter unbedingt
zu beachten. Sie sind Grundlage für den fachgerechten Einbau. Des weiteren gelten bei der Montage
die "Richtlinien der Montage im Rahmen der RAL Gütesicherung Fenster und Türen".
Das Handbuch können sie unter Telefon 069/ 955054-0 RAL-Gütegemeinschaft FfM bestellen.

Beim Einbau der Aluminium - Fensterbänke ist eine Längenausdehnung von bis zu 1,2 mm pro Meter,
bei einem Temperaturunterschied von 50°C zu berücksichtigen. Aus diesem Grund sind Profile ab
einer Gesamtlänge von mehr als 3000 mm zu trennen und mittels eines H - Verbinders zusammen
zu fügen. Die Dehnungsfuge sollte hierbei mind. 12 mm betragen.

Der Überstand der Tropfkante zur fertigen Fassade sollte 40 mm nicht unterschreiten.

Die Montage sollte mittels V2A - oder verzinkter Schrauben und Abdeckkappen erfolgen.
Eine Fensterbankschräge von mind. 5° muss gewährleistet sein.

Zur Geräuschdämmung bei Niederschlag empfehlen wir den Einsatz von selbstklebenden
Antidröhnstreifen
unter der Fensterbank.

Ab einer Ausladung von 150 mm sind Fensterbankhalter einzusetzen, die nach unserer Empfehlung
mit einem Abstand von max. 600 mm einzubauen sind.

Aufgesteckte Endstücke sind an der Anschraubkante mit Silikon zu versiegeln. Gleiches gilt für die
Dehnungsfuge zwischen Endstück und Putz, sowie Fensterbankverbinder jeglicher Art. Den
gleichen Zweck erfüllt ein geeignetes, vorkomprimiertes Dichtband. Bei Gebäuden mit
Vollwärmeschutz - Fassaden empfehlen wir den Einsatz des RBB-Aluminium-Gleitendstückes,
um einen optimalen Dehnungsausgleich und größte Dichtigkeit zu gewährleisten.

Die selbstklebende Schutzfolie muss nach Fertigstellung der Fassade - spätestens nach
3 Monaten - entfernt werden. Sie schützt beim Einbau vor mechanischer Beanspruchung sowie
Kalk, Putz oder Mörtel.

Wir raten aus dekorativen Gründen vom Einbau blanker Fensterbänke generell ab.

 

für Regenschutzschienen

beim Einbau von Regenschutzschienen empfehlen wir zur optimalen Abdichtung des Fensters
folgende Richtlinien:

Vor dem Einbau sind die Profile auf die Maßhaltigkeit und die richtige
Typisierung
zum vorhandenen Falzsystem zu prüfen. Gleiches gilt für die Endkappen.

Die Schienen müssen passgenau abgelängt werden um einen Wassereintritt aufgrund offener
Fugen zu vermeiden. Faustformel: Falzmaß abzüglich 6 mm = Länge der Schiene.

Die unteren
Falzecken des Fensterblendrahmens sind vor der Montage auszusiegeln. Gleiches gilt für die
Steckverbindung von Schiene und Endkappe.

Diese Arbeitsgänge sind zur optimalen Abdichtung absolut notwendig.

Bei Fenstertüren empfehlen


wir Bodenschwellen einzubauen. Sie zeichnen sich durch eine größere Wasserkammer,
sowie eine höhere Trittstabilität aus.



Generell gelten auch hier die Richtlinien zur Montage der RAL-Gütegemeinschaft.


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